Leckeres Himbeersahne Schicht-Dessert

OMG es war sooo verdammt lecker. Also ich muss echt sagen, das war eine der schnellsten und leckersten Nachspeisen seit Langem. Da ich zuzeit etwas kränkele, dachte ich mir, ich gönne mir jetzt auch mal was Gutes 🙂 Deshalb hier dieses leckere & einfache Rezept für Euch :

Ihr braucht:

  • 2 Eier
  • 50 g  + 90 g  Zucker  
  • 60 g  Mehl  
  • 1/2 TL  Backpulver  
  • 125 g  Himbeeren (gehen aber auch andere, je nach Geschmack)  
  • 500 g  Speisequark 
  • 1 Päckchen  Vanillezucker  
  • 300 g  Schlagsahne  

So gehts:

1.
Den Backofen vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und dabei 60 g Zucker einrieseln lassen.
2.
Nun das Eigelb unter den Eischnee rühren. Mehl und Backpulver mischen, über die Masse sieben und locker unterheben. Die ganze Masse auf 2⁄3 des Backblechs verstreichen und im heißen Ofen ca. 6-8 Minuten backen. 
3.
Jetzt die Himbeeren verlesen und 6 Beeren zum dekorieren beiseitelegen. Den Rest mit einem Stabmixer pürieren und durch ein Sieb streichen. Quark, Vanillezucker und 100 g Zucker miteinander vermischen. Die Sahne steif schlagen und unterheben.
4.
Anschließend aus dem Biskuit 12 Kreise in Glasgröße  ausstechen und in jedes Glas einen  Kreis als Boden geben. Nun mit 1–2 EL Püree bestreichen. Von der Quarkcreme ca. 5 TL abnehmen. Rest Creme und Püree im Wechsel in die Gläser füllen und dabei leicht miteinander verziehen.
5.
Die übrigen 6 Biskuitkreise auf die  Quarkcreme setzen. Den Rest Creme mittig auf die Biskuits geben und mit einer Beere garnieren.
Bis zum Verzehr kalt stellen. 🙂

Food – Foto Tipps:

Ich  wollte als Untergrund etwas, was farblich gut harmoniert und habe deshalb zu einem süßen rosa Stoffrest gegriffen. Darauf dann meine Lieblingsschale als Untersetzer und dann 2 Gläschen nebeneinander drapiert. Das ist alles eher einfach gehalten, da ich den Fokus aus die leckere Marmorierung lenken wollte.
Da der Untergrund mit den Blümchen ja schon etwas dominanter ist , wollte ich auf weitere Accessoires verzichten 🙂 

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Blitz-Auflauf mit Zuchini & Erbsenpesto

Guten Morgen Ihr Lieben,

gestern habe ich mir die neue Lecker-Zeitschrift gekauft und durch die ganzen Rezepte geblättert. Da meine Schwester zurzeit Ferien hat und sie nicht wusste was sie machen soll (sie ist 13 und ihr ist eig immer chronisch langweilig), haben wir zusammen eine Koch-Session gestartet. Es hat richtig Spaß gemacht einmal nicht alleine zu kochen. Es ist aber auch doch was anderes sich mit dem anderen abzstimmen und so kam es ab und an mal zu ein paar kleinen Disharmonien. 😀  Es fing eig schon bei der Rezeptauswahl an, weil sie doch einen etwas anderen Geschmack als ich hat. Nach einer gefühlten Stunde haben wir uns aber auf diesen Auflauf hier geeinigt. Sie liebt Käse und Baguett und ich Zuchini und Erbsen. 😀
Aber ich muss sagen es hat wirklich richtig lecker geschmeckt, ging ratzfatz (gut zu zweit dauerts vielleicht etwas länger) 😀 und man wird gut satt davon 🙂

Deshalb hier das Rezept:

Zutaten:

– 2 Zuchini
– Salz, Pfeffer
– 300g TK-Erbsen
– 6 Stiele Basilikum
– 200g Schlagsahne
– 1 Baguettstange
– 100 g geriebener Emmentaler

So gehts:

Zuchini putzen, waschen, in Scheiben schneiden und in kochendem Wasser 1 Minute blanchieren.
Herausheben und abtropfen lassen.
Nun die Erbsen auch 1 Minute im Wasser blanchieren, abschrecken und abtropfen lassen.
Das Basilikum waschen und die Blätter abzupfen.
Jetzt mit den Erbsen und der Sahne schön fein pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen. Wir haben noch etwas Chili hinzugegeben, schmeckt einfach etwas runder irgendwie.
Die Hälfte des Pürees in eine Auuflaufform geben.
Nun das Baguett in Scheiben schneiden und mit einer Zuchinischeibe belegen. Alles schön eng aneinander in die Form schichten. Abschließend das restliche Püree darüber geben und mit dem Käse betreuen.
Im Ofen ca 3-6 Minuten überbacken. (Wir haben ihn 10 Minuten dringelassen, weil meine Schwester den Käse unbedingt etwas bräuner haben wollte) 😀

Guten Appetit 🙂

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italienische Pizzataschen

Hey Ihr Lieben,

gestern war ein mega warmer Tag bei uns. Und ich bin ehrlich, ich hasse Hitze. Klar es waren nur 26 Grad, aber das reicht mir schon 😀
Und wenn es so extrem heiß ist, hab ich komischerweise immer Lust auf die italienische Küche. Irgendwie verbinde ich das wohl mit Urlaub und Meer 😀
Deshalb habe ich den Rest Blätterteig verwertet und mit leckeren Sachen gefüllt.
Man kann diese Taschen natürlich füllen mit was man möchte, aber ich gebe Euch hier mal mein Lieblingsrezept 🙂

So gehts:

1 Pck. Blätterteig
100 g gekochter Schinken
50 g Salami
1 Dose Champignons
Feta
Eine Paprika
150 g geriebener Käse
1 Becher Sahne
2 TL Sambal Olek
Pizzagewürz
Eigelb zum bestreichen

Die Zutaten alle klein schneiden und in einer Schüssel vermischen. Die Sahne und das Sambal Olek zugeben.
Den Blätterteig ausrollen und in sechs Quadrate schneiden.
Nun einen kleinen Klecks daraufgeben und umklappen. Wenn mn die Seiten mit Eigelb einstreicht hält es besser zusammen. Ich hab auch noch mit einer kleinen Gabel den Rand etwas angedrückt, damit so kleine Rillen entstehen.
Nun alles auf ein Backblech setzen und nochmal mit dem Eigelb bestreichen, damit es schön hellbraun wird.

Jetzt im Backofen bei 180 Grad ca 15 – 20 Minuten backen bis die Taschen goldbraun sind. 🙂

American Cookies ♥

Orginal American Cookies

Ich liebe ja Kekse. Am liebsten die American Cookies von Griesson. Und wie es eben immer so ist, waren gestern als ich soo Lust drauf hatte keine mehr da.
Mein Ehrgeiz war geweckt und ich dachte nur so: “ Das bekomm ich doch auch irgendwie hin!!! “
Also 10000 Rezepte im Internet durchstöbert und dann eins gefunden, das relativ easy klang und von dem ich auch alle Zutaten daheim hatte 🙂
Ein bisschen abwandeln musste ich es, aber ich hab es für extrem gut befunden, deswegen teile ich jetzt hier mit Euch 🙂

Zutaten:

250 g Margarine (am besten Zimmerwarm)
250 g brauner Zucker
2 Eier
1 TL Vanillezucker
2 TL Backpulver
350 g Mehl
3 Tafeln grob gehackte dunkle Schokolade oder 300 g Schokotropfen

Und so gehts:

Als erstes das Fett, den Zucker und den Vanillezucker einige Minuten mit dem Mixer sehr schaumig rühren. Anschließend die Eier sehr gut unterschlagen. Abschließend das Mehl und das Backpulver kurz dazurühren, bis sich ein glatter Teig ergibt.
Jetzt noch 2/3 der Schokolade unterheben. Den Teig mindestens eine Stunde kühlen.

Nach der Wartezeit den Teig teelöffelweise als Kügelchen von etwa drei Zentimeter Durchmesser mit etwas größerem Abstand auf ein gefettetes Blech setzen und mit der restlichen Schokolade bestreuen.
Nun etwas platt drücken.
Bei 190 Grad (Umluft 170 Grad) ca. 12 bis 15 Minuten lang backen bis die Cookies eine hellbraune Färbung angenommen haben.

Bei diesem Rezept hab  ich 25 Stück rausbekommen 🙂

Lasst sie Euch schmecken 🙂 Meine waren jedenfalls innerhalb des Nachmittges weg 😀

Food-Foto Tipps:

Am besten sieht es aus, wenn die Kekse nicht einfch nur flach auf dem Teller liegen, sondern wenn man sie etws aufeinnder stapelt, da das Bild mehr Tiefe bekommt. Ich habe auch noch ein Glas Milch (was ich sowieso dazu getrunken habe), leicht schräg dahinter platziert und noch ein paar Schokostückchen drum herum vertreut. Das lockert die Szene etwas auf und lässt sie authentischer wirken 🙂

Kichererbsen-Zuchini Pfanne mit Basmatireis

Hey Ihr Lieben,

heute gab es bei mir Resteverwertung. Ich hatte total Appetit auf etwas „gemüsiges“.
Deshalb hab ich alles Gemüse was ich gefunden habe in eine Pfanne geschmissen, den restlichen Bastmatireis dazu gekocht und damit es etwas Pepp bekommt, mit Kurkuma, Chilli und Kreuzkümmel gewürzt. Es war wirklich super einfach & super lecker.

Aber hier das genaue Rezept:

– 1 Zucchini
– 1 rote Paprika
– eine halbe Stange Lauch
-1 Dose Kichererbsen
– 1 Knoblauchzehe
– etwas Olivenöl
– 250 ml Gemüsebrühe
– Kurkuma, Kreuzkümmel, Pfeffer, Curry, etwas Salz
– Basmatireis

Die Zucchini, den Paprika und den Lauch in kleine Stücke schneiden.
Das Öl in der Pfanne heiß werden lassen und den Knoblauch und den Lauch darin andünsten. Anschließen das Gemüse und die Kichererbsen hinzugeben und noch kurz mit anbraten lassen.
Nun mit der Gemüsebrühe aufgießen und ca.10 Minuten köcheln lassen. Mit den Gewürzen gut abschmecken.
In der Zwischenzeit den Reis kochen. Ca. 1 Tasse Reis und 220 ml Wasser in einen Topf geben und 15 Min. köcheln lassen.

Zubereitungszeit : 25 Minuten

Fototipps:
Ich habe als kleinen Augenschmaus den Reis in eine Miniauflaufform gegeben und gestürzt. Sieht finde ich total schön aus und da der Reis sehr klebrig war, hatte ich auch keine Probleme. Dazu ein dunkles Tablett was einen guten Kontrast zu dem bunten Gericht gibt. Zusätzlich ein paar dekorative Basilikumblätter dazu & Fertig 🙂

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Hirsesalat mit Paprika, Tomaten und Frühlingszwiebeln

Hey Ihr Lieben,

gestern gab es diesen leckeren Hirsesalat bei uns zu Hause. Ich wollte irgendwas frühlingshaftes und hab gesehen das ich noch einen Rest Hirse habe. Da ich Getreide eh total liebe habe ich die Hirse dann mit Tomatenmark und Gemüsebrühe gekocht und danach einfach mit Paprika, Minitomaten und Frühlingszwiebeln vermischt.

War mega lecker, aber hier gibts noch das ausführliche Rezept für Euch:

Zutaten:

1 kleine Zwiebel
1-2 EL Tomatemark
2 Tassen Wasser
1 Tasse Hirse
6 Minitomaten oder 2 normale
2 Paprikaschoten
3 Frühlingszwiebeln
4 EL Öl
3 EL Zitronensaft

Gewürze:

Kreuzkümmel
Kurkuma
Salz
Pfeffer
Basilikum

Zubereituung:

Die Zwiebel schälen, würfeln und in Öl andünsten. Mit dem Tomatenmark und zwei Tassen Wasser aufkochen. Topf vom Herd nehmen und Hirse hineinrühren. Aufkochen lassen und 20 Minuten quellen lassen.
Tomaten, Paprika und die Frühlingszwiebel klein schneiden und unter die Hirse mischen. Anschließend mit 4 Esslöffeln Öl und 3 Esslöffeln Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma würzen. Anschließend ein paar Blätter Basilikum drübersteuen. FERTIG 🙂

Ich hoffe dieses Rezept schmeckt Euch. Ich jedenfalls habe es sehr genossen. Am besten schmeckt es fast nach einem Tag im Kühlschrank wenn es etwa durchgezogen ist 🙂

Guten Appetit !!

5 Starter-Tipps für Food-Fotografie

Hey Ihr Lieben,

habe vor gut 5 Monaten meine Leidenschaft für die Food-Fotografie entdeckt. Es kam eigentlich eher schleichend. Ich bin schon länger auf Pinterest angemeldet und habe mir dort, auf der Suche nach neuen Rezepten, Moodboards mit tollen Bildern angelegt. Und irgendwann, als ich mein 100. Rezept nachgekocht habe, war ich es Leid, das ich kein Bild für die Nachwelt davon hatte, obwohl es doch so gut geklappt hatte und es wirklich ansehnlich aussah. Deshalb hatte ich mir vorgenommen, genauso tolle Bilder zu machen, wie eben auf Pinterest. Ich war total euphorisch, hab mir zig Bücher dazu bestellt, Youtube Videos konsumiert und jeden Tag irgendwas gekocht oder gebacken, nur um etwas zum fotografieren zu haben. Aber es war eine wirklich harte Geburt, denn sooo einfach ist das gar nicht, wie ich anfangs gedacht habe. Vor allem das Licht hat mir oft einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich wusste einfach nicht, wie ich die Gerichte am Besten ausleuchten sollte. Ich habe mir dann mit Styroporplatten, Reflektoren usw. viele verschiedene Sets aufgebaut und Stunden damit verbracht das richtige Licht zu finden. Aber, es hat sich gelohnt.
Ich hab mir dann nach und nach ein paar schöne Food-Props (Accessoires) besorgt, wie Servietten, Geschirrtücher, schöne Gläser, Schalen usw. und einfach dauf los dekoriert.

Hier also meine 5 Starter-Tipps:

1. Gutes Licht
Licht ist extrem wichtig bei Food Fotos. Beschäftige dich mit dem Lichteinfall, schau zu welcher Tageszeit das Licht in welchem Raum am Besten fällt und baue dort dein Set auf.
Versuche extreme Schatten zu vermeiden.

2. Besorgt euch ein paar einfache, süße Props
Hier könnt ihr eurer Fanstasie freien Lauf lassen. Ihr könnt mit Servietten, Deckchen, schönen Gläsern usw. experimentieren.
Nur seit nicht so wie ich und häuft Euch 1000x Sachen an sondern beschränkt Euch auf ein paar schöne und versucht damit ein paar Arrangements.

3. Perspektive
Versucht verschiedene Perspektiven, wie von oben, von der Seite usw. Am Besten ist meiner Meinung nach für den Anfang die Vogelperspektive. Aber auch leicht von der Seite kann tolle Effekte erzielen.

4. Hintergründe / Untergründe
Hier eignen sich schöne Holzbretter, alte Tabletts, Schiefernplatten, Geschirrtücher, Backpapier usw. Probiert einfach etwas aus.
Als Hintergrund könnt ihr helle Stoffe nehmen oder auch schwarz, wenn ihr es etwas edler haben wollt. Auch Holzbretter, oder Pappkarton eignet sich sehr gut.

5. Learning by doing !!
Ich für mich habe festgestellt dass man wirklich die Schönsten Ergebnisse erzielt wenn man viel ausprobiert und auch mal Fehler macht, denn daraus lernt man.
Schaut euch schöne Foodblogs an, oder stöbert auf Pinterest. Für den Anfang könnt ihr auch mal versuchen ein Bild komplett nachzustellen. Das hilft enorm und fördert trotz allem die Kreativität, weil man es immer neu abwandeln kann.

Ich hoffe ich konnte Euch mit meinen Tipps ein bisschen motivieren, vielleicht auch damit anzufangen und Euch ein paar Inspirationen geben.

Im Anschluss gibts jetzt eine zuletzt entstandenen Bilder. Viel Spaß damit 🙂